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Neue Berufsbilder in den tirol kliniken

Service-MitarbeiterInnen

Um das Pflegepersonal von „berufsfremden“ Tätigkeiten zu entlasten und den Fokus wieder mehr auf ihre Kernkompetenzen legen zu können, wurde Anfang 2014 ein Konzept für ein neues Berufsbild entwickelt. Das Resultat: Die damalige Rolle und bisherigen Aufgaben der AbteilungshelferInnen wurden neu definiert und der Tätigkeitsbereich PatientInnen- und Abteilungsservice geschaffen.

Um das Fachwissen der neuen Berufsgruppe zu vertiefen, startete im Herbst 2015 die Pilotschulung „PatientInnen- und Abteilungsservice“. Module wie das eigene Rollenbild, PatientInnenorientierung, Hygiene und Abfallwirtschaft oder das Achten auf die eigene Gesundheit waren dabei fixer Bestandteil. Aber auch die Servicekunde zu Speise- und Getränkeversorgung sowie die Schnittstelle Küche/Station (Beschwerdemanagement, Kommunikation, Logistik) waren Thema.

Die Inhalte der Weiterbildung wurden bereits gut an den Stationen integriert und kommen im Alltag zum Einsatz. In den nächsten Jahren werden insgesamt 270 Service-MA geschult.

Das Feedback der Teilnehmerinnen ist erfreulich: „Die Fortbildung war sehr praxisnah – wir haben Bestehendes aufgefrischt, Neues erfahren und interessante Gespräche mit Kolleginnen aus den anderen Häusern geführt. Wir haben auch gelernt, dass Kommunikation und ein respektvoller Umgang im interdisziplinären Team sehr wichtig ist.“ (Zitat: Leiterin Patienten- und Abteilungsservice)

„Medizinische/r OrganisationsassistentIn“ (MOA)

Die tirol kliniken sind bemüht, speziell auch für ÄrztInnen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Nachdem der stetig wachsende administrative Anteil der ärztlichen Tätigkeit als belastend von unseren ÄrztInnen wahrgenommen wird, setzten die tirol kliniken ein Projekt zur Entlastung ebendieser Tätigkeit auf. Die  tirol kliniken wollten keine bereits bestehende Berufsgruppe (Case Manager, Medizinische DokumentationsassistentInnen, StationsassistentInnen, etc.), sondern ein auf unsere Verhältnisse maßgeschneidertes Berufsbild entwickeln. Dazu musste zuerst genau festgestellt werden welche Tätigkeiten tatsächlich delegierbar sind. Hierzu wurden die ärztlichen Tätigkeitsbereiche einer grundlegenden Analyse unterzogen und so festgestellt, was von einer neuen Berufsgruppe tatsächlich übernommen werden kann. Darauf aufbauend wurde ein Aufgabenprofil erarbeitete, das genau diese Tätigkeiten berücksichtigt und auch rechtlich abgesichert ist. Entstanden ist das Berufsbild der/des „Medizinische/n OrganisationsassistentIn“ (MOA). Dieses Berufsbild umfasst sehr viel  mehr Aufgabenfelder als jenes eines reinen Dokumentationsassistenten, da sehr viel an koordinativen Aufgaben zusätzlich Berücksichtigung findet.

Mit der Einführung der Berufsgruppe Medizinische/r OrganisationsassistentIn (MOA) soll erreicht werden, dass sich die ÄrztInnen intensiv auf Ihre Kerntätigkeit konzentrieren können bzw. alle Berufsgruppen jene Tätigkeiten ausführen, für die sie primär auch ausgebildet sind und die sie damit am kompetentesten verrichten können.
Dies impliziert, dass die sich ergebenden Aufgabenbereiche der einzelnen Berufsgruppen aufeinander abgestimmt sind und sich sinnvoll ergänzen und zugleich qualitativ hochwertige sowie effiziente Prozesse auf Ebene des Krankenhauses gewährleisten.

Ein Pilotprojekt samt eingehender Analyse wurde an der Univ. Klinik für Neurologie gestartet. Nach nun fast dreijähriger Laufzeit wurden alle Erwartungen übertroffen und die Etablierung der Berufsgruppe Medizinische/r OrganisationsassistentIn somit auch beschlossen.

Derzeit sind Medizinische/r OrganisationsassistentIn (MOA) auf 10 Stationen im Einsatz. Die Zufriedenheit der ÄrztInnen hat sich nach konkret durchgeführten Umfragen, deutlich erhöht!

 

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